{"id":398,"date":"2021-02-17T10:00:00","date_gmt":"2021-02-17T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/?p=398"},"modified":"2021-02-17T12:46:40","modified_gmt":"2021-02-17T12:46:40","slug":"hochmittelalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/literaturgeschichte\/hochmittelalter\/","title":{"rendered":"Hochmittelalter (1170-1250)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Inhalt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Historischer Hintergrund<\/li><li>Die hochmittelalterliche Dichtung<ul><li>Lyrik des Hochmittelalters<\/li><li>Epik des Hochmittelalters<ul><li>Artusepik<\/li><li>Heldenepik<\/li><li>Legendendichtungen<\/li><li>Weitere h\u00f6fische Epen<\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/li><li>Literarische Formen<\/li><li>Vertreter<\/li><li>Werke <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Historischer Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Mit der \u00dcbernahme der Herrschaftsgewalt der Staufer \u00fcber die Salier 1125 setzte das Hochmittelalter ein. Ihren H\u00f6hepunkt der Macht erreichten die Staufer unter Friedrich I.&nbsp;&#8211; Barbarossa. 1270 erlosch jedoch das Staufergeschlecht und die Macht ging an die Adelh\u00e4user der Luxemburger, Wittelsbacher und Habsburger \u00fcber. Die Habsburger stellten dann den r\u00f6misch-deutschen K\u00f6nig.<br>In fast allen Lebensbereichen fand ein umfassender Wandel statt. Die Anzahl der Menschen wuchs rasch; durch gestiegenen Nahrungsbedarf verbesserte sich die landwirtschaftliche Produktion. Handwerk und Handel erlebten einen Aufschwung; die Tauschwirtschaft wurde von der Geldwirtschaft verdr\u00e4ngt. Die Kirche erlangte eine geordnete Hierarchie, deren Oberhaupt nun ein Papst war. Das Hochmittelalter war die Bl\u00fctezeit vieler geistlicher Orden, jedoch kam es h\u00e4ufig zu Konfrontationen geistlicher und weltlicher Herrschaft die im Investiturstreit m\u00fcndeten. Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung setzte auch ein kultureller Aufbruch ein: Schreiben und Lesen blieb nicht mehr dem Klerus vorbehalten; die Literatur richtete sich jetzt an ein adliges Publikum. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Die hochmittelalterliche Dichtung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Im Hochmittelalter fand der Minnesang seine Bl\u00fctezeit. Neben diesen Lobgesang entstanden noch das Tagelied und Kreuzlied. Die sch\u00f6nsten Minnelieder stammen von&nbsp;<strong>Walther von der Vogelweide<\/strong>,&nbsp;<strong>Hartmann von Aue<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Heinrich von Morungen<\/strong>. Sie entwickelten auch die Spruchdichtung weiter.<br>Neben dem Minnesang entstand das h\u00f6fische Epos und Heldenepos. Der bedeutendste Epos des Mittelalters,&nbsp;<strong><em>Parzival<\/em><\/strong>, wurde von&nbsp;Wolfram von Eschenbach&nbsp;geschrieben. Auch&nbsp;Gottfried von Stra\u00dfburg&nbsp;erlangte gro\u00dfen Ruhm, durch seinen Epos&nbsp;<strong><em>Tristan und Isolde<\/em><\/strong>. Ein weiteres Werk erhielt gro\u00dfe Bedeutung: das&nbsp;<strong><em>Nibelungenlied<\/em><\/strong>, ein Heldenepos welches jedoch anonym \u00fcberliefert ist. Die Epen des Hochmittelalters waren Versepen, die aus Reimpaaren aufgebaut waren. Im Hochmittelalter bildete sich das Mittelhochdeutsch heraus.<br>Neben Minne und Epos entstand die Vagantendichtung. Sie stellte Gegenst\u00e4nde des irdischen Lebens dar und stand somit im Gegensatz zu Minnesang und Epos. Die Vagantendichtung wurde in lateinischer Sprache verfasst, deren ber\u00fchmtestes Werk die&nbsp;<strong><em>Carmina Burana<\/em><\/strong>&nbsp;ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\"><strong>Rittertum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Das Rittertum spielte im Hochmittelalter eine herausragende Rolle. Urspr\u00fcnglich bezeichnete man mit Rittertum eine milit\u00e4rische Institution im fr\u00e4nkischen Heerwesen. Die ehemals berittenen Krieger im Dienste von Adligen und K\u00f6nigen \u00fcbernahmen deren Lebensformen. Der Begriff Ritter galt nun als Standesbezeichnung. Es bildete sich ein Rittertum heraus, welches gepr\u00e4gt wurde von Festen, Turnieren, typischen Symbolen (z.B. Wappen) und spezieller Kleidung. Es entstanden drei wesentliche ritterliche Ideale: Dienst f\u00fcr den Herrn (weltliche Ritterideale), Dienst f\u00fcr die Kirche und Christenheit (christliche Ritterideale) und den Frauendienst. Die Wirklichkeit sah jedoch anders aus: Habgier, Hurerei und Todschlag waren typische S\u00fcnden der Ritter. Die hochmittelalterliche Dichtung hatte die Aufgabe das ritterliche Ideal darzustellen. Der h\u00f6fische Epos (Ritterepos) und der Minnesang waren die Hauptformen der ritterlichen Dichtung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\"><strong>Leitbegriffe h\u00f6fischer Ritter\/ritterliche Tugenden <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>m\u00e2ze: ma\u00dfvolles Leben, Zur\u00fcckhaltung<\/li><li>zuht: Erziehung nach festen Regeln<\/li><li>\u00eare: ritterliches Ansehen, W\u00fcrde<\/li><li>triuwe: Treue<\/li><li>h\u00f4her muot: seelische Hochstimmung<\/li><li>milte: Freigiebigkeit<\/li><li>werdekeit: W\u00fcrde<\/li><li>staete: Best\u00e4ndigkeit, Festigkeit<\/li><li>g\u00fcete: Freundlichkeit<\/li><li>manheit: Tapferkeit <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\"><strong>Leitbegriffe der M\u00f6nche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Beten<\/li><li>Hilfsbereitschaft<\/li><li>Keuschheit<\/li><li>asketische Lebensf\u00fchrung <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Lyrik des Hochmittelalters<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Die Lyrik des Hochmittelalters l\u00e4sst sich in drei Gruppen zusammenfassen: dem Lied (Minnesang), dem Spruch (politische und belehrende Inhalte) und dem Leich (religi\u00f6ser Inhalt). Die wichtigste Rolle spielte der Minnesang. Beispiele f\u00fcr Spruchdichtung findet sich auch bei Walther von der Vogelweide, z.B. dem&nbsp;<strong>Reichston<\/strong>. Walthers&nbsp;<em>Der Leich<\/em>&nbsp;(Got, d\u00eener Trinit\u00e2te) dient als Beispiel f\u00fcr das gleichnamige Genre. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\"><strong>Minnesang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Minne ist der Begriff f\u00fcr h\u00f6fische Liebe des Mittelalters und stammt vom althochdeutschen Wort&nbsp;<em>minna<\/em>&nbsp;(&#8218;Liebe&#8216;). Die Minnedichtung ist die \u00e4lteste Liebesdichtung im westeurop\u00e4ischem Sprachraum. Die Minnes\u00e4nger kamen aus allen St\u00e4nden, standen aber als solche gleichrangig nebeneinander. Man unterscheidet vier Arten von Minnes\u00e4ngern: Berufss\u00e4nger (z.B. Walther von der Vogelweide), Freizeitdichter (z.B. Friedrich von Hausen), Nachs\u00e4nger (fahrende S\u00e4nger) und Sammler. Die Minnelieder wurden im Auftrag von Adeligen gesammelt und in diversen B\u00fcchern festgehalten: so z.B. in der&nbsp;<em>Kleinen Heidelberger Liederhandschrift<\/em>&nbsp;(13. Jh.) und&nbsp;<em>Gro\u00dfen Heidelberger Liederhandschrift<\/em>&nbsp;(14. Jh.) oder in der&nbsp;<em>Weingartner Handschrift<\/em>&nbsp;(14. Jh.).<br>Die Strophenform eines Minneliedes war die Stollenstrophe. Diese Bezeichnung wurde von Jakob Grimm vom Meistersang auf den Minnesang \u00fcbertragen. Eine Stollenstrophe bestand aus 3 Stollen. Die ersten beiden Stollen waren melodisch gleich, sie bildeten den Aufgesang und waren die St\u00fctzen f\u00fcr den 3. Stollen, den Abgesang. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"257\" height=\"137\" src=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hochmittelalter_Aufbau-einer-Stollenstrophe.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-407\"\/><figcaption>Aufbau einer Stollenstrophe<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Im Minnelied lobte man meist die Gesamtheit der Frauen und nicht nur eine einzelne. Im Zentrum des Minneliedes stand die Liebeserkl\u00e4rung eines Ritters (des Minnes\u00e4ngers) an eine adlige Frau. Er pries ihre Sch\u00f6nheit und Vorz\u00fcge, hoffte auf die Erh\u00f6rung, beklagte aber auch die Unerf\u00fcllung. Somit enthielten Minnelieder einen Konflikt zwischen geistiger Liebe und Besinnung. Sie waren Bestandteil des Minnedienstes und wurden vor allem bei Hoffesten vorgetragen. Der Minnedienst war ein Teil der ritterlichen Erziehung und die Minne selbst stellte das Ritterideal dar.<br>Die Bezeichnungen&nbsp;<em>hoch<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>niedrig<\/em>&nbsp;in der Minnelyrik stehen nicht f\u00fcr den gesellschaftlichen Rang einer Frau. Die&nbsp;<strong>hohe Minne<\/strong>&nbsp;war eine vergeistigte Liebe und in ihr verpflichtete sich der Ritter einer h\u00f6fischen Dame, die f\u00fcr ihn unerreichbar war. Heinrich von Morungen z\u00e4hlt beispielsweise zu den Dichtern der hohen Minne.<br>In der&nbsp;<strong>niederen Minne<\/strong>&nbsp;reflektierte der Minnes\u00e4nger \u00fcber eine ernstgemeinte Beziehung. Die Stimmung ist heiter, und der Schauplatz meist ein Naturidyll. Walther von der Vogelweide war zum Beispiel ein Vertreter dieser Spielart.<br>Die&nbsp;<strong>d\u00f6rperliche Minne<\/strong>&nbsp;wurde von Neidhart von Reuental eingef\u00fchrt. Der Schauplatz war ein Dorf. Sie ist gekennzeichnet durch eine Bauernthematik und die Verwendung parodistischer, komischer oder obsz\u00f6ner Darstellungsmittel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Man unterscheidet 6 Phasen des Minnesangs: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>1150\/60-1170: Donaul\u00e4ndischer Minnesang: K\u00fcrnberger<\/li><li>1170-1190\/1200: Rheinischer Minnesang: Friedrich von Hausen<\/li><li>1190-1210\/20: Heinrich von Morungen, Hartmann von Aue, Reinmar<\/li><li>1190-1230: Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach<\/li><li>1210-1240: Neidhart von Reuental<\/li><li>1210-1300: Sp\u00e4th\u00f6fischer Sang <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\"><strong>Minneliedtypen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Minne- oder Werbelied<ul><li>Minneklage<\/li><li>Werbelied<\/li><li>Frauenpreislied<\/li><\/ul><\/li><li>Naturlied<ul><li>Mailied<\/li><li>Sommerlied<\/li><li>Winterlied<\/li><\/ul><\/li><li>Wechsel<\/li><li>Dialoglied<\/li><li>Tagelied<\/li><li>Kreuzlied <\/li><\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Walther von der Vogelweide:&nbsp;<strong>Under der linden<\/strong><br><br>Under der linden<br>an der heide,<br>d\u00e2 unser zweier bette was,<br>D\u00e2 muget ir vinden<br>sch\u00f4ne beide<br>gebrochen bluomen unde gras.<br>Vor dem walde in einem tal,<br>tandaradei,<br>sch\u00f4ne sanc diu nahtegal.<br><br>Ich kam gegangen<br>zuo der ouwe:<br>d\u00f4 was m\u00een friedel komen \u00ea.<br>D\u00e2 wart ich empfangen,<br>h\u00eare frouwe,<br>daz ich bin saelic iemer m\u00ea.<br>Kuster mich? wol t\u00fbsentstunt:<br>tandaradei,<br>seht wie r\u00f4t mir ist der munt.<br><br>D\u00f4 het er gemachet<br>als\u00f4 r\u00eeche<br>von bluomen eine bettestat.<br>Des wirt noch gelachet<br>innecl\u00eeche,<br>kumt iemen an daz selbe pfat.<br>B\u00ee den r\u00f4sen er wol mac,<br>tandaradei,<br>merken w\u00e2 mirz houbet lac.<br><br>Daz er b\u00ee mir laege,<br>wessez iemen<br>(nu enwelle got!), s\u00f4 schamt ich mich.<br>Wes er mit mir pflaege,<br>niemer niemen<br>bevinde daz, wan er und ich.<br>Und ein kleinez vogell\u00een:<br>tandaradei,<br>daz mac wol getriuwe s\u00een. <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Epik des Hochmittelalters<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Artusepik<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Mit&nbsp;<em><strong>Erec<\/strong><\/em>&nbsp;(ca. 1180) schuf Hartmann von Aue den ersten deutschen Artusroman. Dieser geht auf Chretien de Troyes (ca. 1135 &#8211; ca. 1190)&nbsp;<em>Erec<\/em>&nbsp;(um 1160) zur\u00fcck. Erec vergisst bei seinen ehelichen Vergn\u00fcgungen mit Enite seine ritterlichen Pflichten. Nach einem ersten Abenteuerblock erlangt er sein ritterliches Ansehen zur\u00fcck, nach einem zweiten Abenteuerblock findet er auch den Sinn seiner Ehe wieder.<br>Um 1195\/1215 entstand der&nbsp;<em><strong>Lanzelet<\/strong><\/em>&nbsp;Ulrichs von Zatzikhoven. Lanzelet, als Kind von einer Meerfrauenk\u00f6nig entf\u00fchrt, von Frauen erzogen, muss sich in der Welt der Ritter bew\u00e4hren, um seinen Namen zu erhalten, der ihm verschwiegen wurde. Nach einer weiteren Abenteuerepisode kehrt er als K\u00f6nig in seine Heimat zur\u00fcck. Dieser Artusroman ist im Vergleich zu anderen seiner Zeit in der Struktur und durch die fehlende Episode des Ehebruchs mit Artus&#8216; Frau Ginover einzigartig.<br>Hartmanns zweiter Artusroman,&nbsp;<em><strong>Iwein<\/strong><\/em>, entstand um 1200 und geht auf Chretien des Troyes&nbsp;<em>Yvain<\/em>&nbsp;zur\u00fcck. Er ist das Gegenst\u00fcck zum&nbsp;<em>Erec<\/em>, da Iwein bei seinen Abenteuern die Liebe zu seiner Frau vergisst. Wie im&nbsp;<em>Erec<\/em>, gewinnt Iwein in einem ersten Abenteuerblock sein ritterliches Ansehen zur\u00fcck, in einem zweiten Abenteuerblock, das Ansehen bei seiner Frau.<br>Wolfram von Eschenbach schrieb um 1200\/10 den h\u00f6fischen Epos&nbsp;<em><strong>Parzival<\/strong><\/em>. In 16 B\u00fcchern und etwa 25000 Versen verband Wolfram die Artussage mit der Gralssage. Eine der wichtigsten Quellen f\u00fcr dieses Werk war Chretien de Troyes&nbsp;<em>Li Contes del Graal<\/em>&nbsp;(ca. 1190). Parzival lebt als Junge allein bei seiner Mutter. Eines Tages bricht er auf, um Ritter zu werden. Daheim stirbt seine Mutter vor Kummer. Sein Onkel lehrt ihm die ritterlichen Ideale. Dann bricht er wieder auf und begibt sich zum Schloss des K\u00f6nigs Amfortas. Dieser ist sichtlich krank, doch Parzival fragt ihn nicht nach seinem Leiden, und entgegnet ihm kein Mitleid. Am n\u00e4chsten Morgen ist die Burg verlassen und Parzival begibt sich zu K\u00f6nig Artus und den Rittern der Tafelrunde. Dort wird er verflucht und zieht dann allein im Land herum. Er trifft auf einen Einsiedler, welcher ihm die Kraft des Grals erl\u00e4utert. Nach vielen Abenteuern auf der Suche nach dem Gral gelangt er wieder zur Burg von K\u00f6nig Amfortas und erf\u00e4hrt, dass es sich dabei um die Gralsburg handelt. Nach Erblicken des Grals stellte er dem K\u00f6nig die Frage der Bek\u00fcmmertheit und Anteilnahme, wie es ihm geht. Parzival stellt dadurch seine Ehre wieder her. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heldenepik<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Um 1200 war das anonym verfasste&nbsp;<em><strong>Nibelungenlied<\/strong><\/em>&nbsp;entstanden. Es ist in 11 vollst\u00e4ndigen Handschriften und 23 Fragmenten \u00fcberliefert. Die drei wichtigsten Handschriften sind: A &#8211; Hohenems-M\u00fcnchener Handschrift (Ende 13. Jh.), B &#8211; St. Galler Handschrift (Mitte 13. Jh.) und C &#8211; Donaueschinger Handschrift (erste H\u00e4lfte 13. Jh.). Das Nibelungenlied umfasst etwa 2400 Strophen, die sich in 39 Aventiuren gliedern. Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen: die Werbung Siegfrieds um Kriemhild, seine Verlobung und seine Ermordung (Aventiure 1-19) und der Rache Kriemhilds und der Untergang der Burgunder (Aventiure 20-39). Die Nibelungenstrophe besteht aus vier paarweise reimenden Langzeilen, die sich jeweils aus zwei durch eine Z\u00e4sur getrennten Halbzeilen zusammensetzen. Die Anverse (erste Halbzeilen) sind vierhebig und haben eine weibliche Kadenz, die Abverse (letzte Halbzeilen) schlie\u00dfen mit einer m\u00e4nnlichen Kadenz und sind dreihebig, der letzte Abvers ist vierhebig. Im Nibelungenlied wird das Lieben und Werben Siegfrieds um Kriemhild geschildert. Kriemhild ist die Tochter des burgundischen K\u00f6nigs Gunther. Siegfried wird jedoch von Hagen get\u00f6tet. K\u00f6nig Gunther heiratet w\u00e4hrenddessen Br\u00fcnhild. Kriemhild r\u00e4cht sich mit Hilfe des Hunnenk\u00f6nigs Etzel und f\u00fchrt den Untergang von Burgund herbei. In einigen Handschriften schlie\u00dft sich dem&nbsp;<em>Nibelungenlied<\/em>&nbsp;die sogenannte&nbsp;<em>Nibelungenklage<\/em>&nbsp;an, in der die Geschehnisse, die zum Tode Siegfrieds f\u00fchren, bewertet werden, eine Beklagung aller Figuren stattfindet und eine Schuldfrage gestellt wird. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Eingangsstrophe des&nbsp;<em>Nibelungenlieds<\/em><\/strong><br><br><em>Uns ist in alten m\u00e6ren&nbsp;|&nbsp;wunders vil geseit<br>von helden lobeb\u00e6ren,&nbsp;|&nbsp;von gr\u00f4zer arebeit,<br>von fr\u00f6uden, h\u00f4chgez\u00eeten,&nbsp;|&nbsp;von weinen und von klagen,<br>von k\u00fcener recken str\u00eeten&nbsp;|&nbsp;muget ir nu wunder h\u0153ren sagen.<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Das um 1230\/40 entstandene Heldenepos&nbsp;<em><strong>Kudrun<\/strong><\/em>&nbsp;basiert auf einem nordisch-wikingischem Lied. Es gliedert sich in drei Teile: einer Vorgeschichte, in der Hagen als Knabe von einem Greifen entf\u00fchrt wird; einem zweiten Teil, der sogenannten Hilde-Dichtung; einem dritten Teil, der sogenannten Kudrun-Dichtung. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Legendendichtungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">In Hartmanns&nbsp;<em><strong>Gregorius<\/strong><\/em>&nbsp;(1187\/89), einer Legendendichtung, wird das Leben Gregors beschrieben, der, trotz eines Mutter-Sohn-Inzests, zum Papst ernannt wird.<br>1195 entstand das Trostbuch&nbsp;<em><strong>Der arme Heinrich<\/strong><\/em>&nbsp;von Hartmann von Aue. Ein sich an weltlichen Dingen labender Ritter wird vom Aussatz befallen. Nur eine freiwillige Selbstopferung einer Jungfrau kann ihn von dieser Krankheit heilen. Im letzten Moment erkennt Heinrich seinen Fehler, er legt sein Leben in Gottes H\u00e4nde und will lieber selbst sterben, als den Freitod des Bauernm\u00e4dchens zu verantworten. Heinrich wird durch ein Wunder Gottes geheilt und heiratet das M\u00e4dchen. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Weitere h\u00f6fische Epen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Zwischen 1170 und 1190 verfasste Heinrich von Veldeke seinen&nbsp;<em><strong>Eneid<\/strong><\/em>. Er war das erste deutsche h\u00f6fische Epos, das einen antiken Stoff vollst\u00e4ndig auf den deutschen mittelalterlichen Zustand \u00fcbertrug. Er umfasst etwa 13500 Verse und geht zur\u00fcck auf die franz\u00f6sische Quelle&nbsp;<em>Le Roman d&#8217;En\u00e9as<\/em>&nbsp;(ca. 1160).<br>Um 1210 schrieb Gottfried von Stra\u00dfburg sein h\u00f6fisches Epos&nbsp;<em><strong>Tristan und Isolde<\/strong><\/em>, das allerdings unvollendet blieb, und den Dreieckskonflikt zwischen Tristan und den beiden Isolden nicht l\u00f6st. Ulrich von T\u00fcrheim und Heinrich von Freiberg setzten das Werk fort. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Literarische Formen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Heldenepos<\/strong><br>Im Mittelpunkt steht das Bestehen eines Abenteuers.<\/li><li><strong>h\u00f6fischer Epos<\/strong><br>Im Mittelpunkt steht meist ein adliger Ritter, der viele Abenteuer bestehen und seine Ideale beweisen muss, damit er die h\u00f6chste Ritterw\u00fcrde erh\u00e4lt: die Aufnahme in die Tafelrunde am Hofe des K\u00f6nigs Arthus. z.B.&nbsp;<em>Parzival<\/em>,&nbsp;<em>Erec<\/em>&nbsp;oder&nbsp;<em>Iwein<\/em><br>Der H\u00f6fische Epos zeigt die Vorstellung des Lebensideals und der ritterlichen Tugenden. <\/li><li><strong>Artusepik<\/strong><\/li><li><strong>Minnesang<\/strong><\/li><li><strong>Spruchdichtung<\/strong><br>Unterscheidet sich zwischen &#8222;Sprechspruch&#8220;, mit belehrendem Inhalt, und dem lyrischen &#8222;Sangspruch&#8220;, mit religi\u00f6sen, politischen oder moralischen Inhalten. Ein bedeutender Vertreter des Sangspruchs war Walther von der Vogelweide. Der Sangspruch l\u00f6ste sich sp\u00e4ter in den Meistersang auf. <\/li><li><strong>Tagelied<\/strong><br>Ein Minnelied, das die Verabschiedung zweier Liebender nach einer gemeinsamen Liebesnacht, den Schmerz des Abschieds und die Furcht der Aufdeckung der Liebe zum Thema hat. Herausragende Tagelied-Dichter sind Walther von der Vogelweide (z.B.&nbsp;<em>Friuntlichen lac<\/em>), Heinrich von Morungen (z.B.&nbsp;Ow\u00ea, &#8211; Sol aber mir iemer m\u00ea) und Wolfram von Eschenbach. <\/li><li><strong>Kreuzlied<\/strong><br>Form des Minnesangs, in der der Minnes\u00e4nger vor der Entscheidung steht, sich einem Kreuzzug anzuschlie\u00dfen oder den Minnedienst f\u00fcr seine Herrin fortzuf\u00fchren. Kreuzlieder schrieben z.B. Friedrich von Hausen (z.B.&nbsp;<em>Min herze und min lip die wellent scheiden<\/em>) und Albrecht von Johannsdorf (z.B.&nbsp;<em>Ich und ein w\u00eep<\/em>). <\/li><li><strong>Leich<\/strong><\/li><li><strong>Vagantendichtung <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Vertreter<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Albrecht von Johannsdorf<\/li><li>Dietmar von Aist<\/li><li>Friedrich von Hausen (ca. 1150 &#8211; 1190)<\/li><li>Gottfried von Stra\u00dfburg&nbsp;(ca. 1170 &#8211; ca. 1215)<\/li><li>Hartmann von Aue&nbsp;(ca. 1170 &#8211; ca. 1210)<\/li><li>Heinrich von Morungen&nbsp;(Ende 12. Jh. &#8211; 1222)<\/li><li>Heinrich von Veldeke&nbsp;(Mitte 12. Jh. &#8211; Anfang 13. Jh.)<\/li><li>Konrad von W\u00fcrzburg (ca. 1220 &#8211; 1287)<\/li><li>K\u00fcrenberger<\/li><li>Neidhart&nbsp;(ca. 1180 &#8211; ca. 1240)<\/li><li>Reinmar&nbsp;(ca. 1160 &#8211; ca. 1210)<\/li><li>Rudolf von Ems&nbsp;(ca. 1200 &#8211; ca. 1250)<\/li><li>Tannh\u00e4user&nbsp;(ca. 1200 &#8211; ca. 1270)<\/li><li>Ulrich von Lichtenstein&nbsp;(ca. 1200 &#8211; 1275)<\/li><li>Ulrich von Zatzikhoven (um 1200)<\/li><li>Wirnt von Grafenberg<\/li><li>Walther von der Vogelweide&nbsp;(ca. 1170 &#8211; ca. 1230)<\/li><li>Wolfram von Eschenbach&nbsp;(ca. 1170 &#8211; ca. 1220) <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color wp-block-heading\">Werke<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Falkenlied &#8211; K\u00fcrenberger<\/li><li>Lieder (1170) &#8211; K\u00fcrenberger<\/li><li>Lieder (ca. 1170) &#8211; Dietmar von Aist<\/li><li>Reichston&nbsp;&#8211; Walther von der Vogelweide<\/li><li>Minnelieder (1170-1190) &#8211; Heinrich von Veldeke<\/li><li>Minnelieder (1170-1190) &#8211; Friedrich von Hausen<\/li><li>Minnelieder (seit 1180) &#8211; Albrecht von Johannsdorf<\/li><li>Minnelieder (seit 1180) &#8211; Heinrich von Morungen<\/li><li>Minnelieder (seit 1185) &#8211; Reinmar der Alte<\/li><li>Minnelieder (1200\/05) &#8211; Wolfram von Eschenbach<\/li><li>Erec (ca. 1180) &#8211; Hartmann von Aue<\/li><li>Iwein (ca. 1200) &#8211; Hartmann von Aue<\/li><li>Gregorius (1187\/89)- Hartmann von Aue<\/li><li>Der arme Heinrich (1195) &#8211; Hartmann von Aue<\/li><li>Lanzelet (1195\/1215) &#8211; Ulrich von Zatzikhoven<\/li><li>Eneid (ca. 1170 &#8211; ca. 1190) &#8211; Heinrich von Veldeke<\/li><li>Servatius-Legende &#8211; Heinrich von Veldeke<\/li><li>Parzival (1200\/10) &#8211; Wolfram von Eschenbach<\/li><li>Tristan und Isolde (ca. 1210) &#8211; Gottfried von Stra\u00dfburg<\/li><li>Nibelungenlied (ca. 1200) &#8211; anonym<\/li><li>Wigalois (ca. 1205) &#8211; Wirnt von Grafenberg<\/li><li>Willehalm (ca. 1215) &#8211; Wolfram von Eschenbach<\/li><li>Titurel (ca. 1215)- Wolfram von Eschenbach<\/li><li>Der Gute Gerhard (1215\/25) &#8211; Rudolf von Ems<\/li><li>Kudrun (ca. 1230\/40) &#8211; anonym<\/li><li>Frauendienst (1255) &#8211; Ulrich von Lichtenstein<\/li><li>Weltchronik (1250\/54) &#8211; Rudolf von Ems<\/li><li>Herzmaere und Der Schwanritter (1255\/57) &#8211; Konrad von W\u00fcrzburg<\/li><li>Engelhard (ca. 1260) &#8211; Konrad von W\u00fcrzburg<\/li><li>Der Welt Lohn (ca. 1267) &#8211; Konrad von W\u00fcrzburg <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\">Solltet ihr Fragen zum Blogartikel haben, schreibt sie uns einfach in die Kommentare und wir werden euch diese schnellstm\u00f6glich beantworten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Historischer Hintergrund Die hochmittelalterliche Dichtung Lyrik des Hochmittelalters Epik des Hochmittelalters Artusepik Heldenepik Legendendichtungen Weitere h\u00f6fische Epen Literarische Formen Vertreter Werke Historischer Hintergrund Mit der \u00dcbernahme der Herrschaftsgewalt der Staufer \u00fcber die Salier 1125 setzte das Hochmittelalter ein. 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