{"id":830,"date":"2021-08-11T10:00:00","date_gmt":"2021-08-11T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/?p=830"},"modified":"2025-04-04T08:35:06","modified_gmt":"2025-04-04T07:35:06","slug":"wichtige-literarische-begriffe-e-f-g-h","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/wichtige-begriffe\/wichtige-literarische-begriffe-e-f-g-h\/","title":{"rendered":"Wichtige literarische Begriffe &#8211; E, F, G, H"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Edition<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>lat. <em>editio<\/em> = Herausgabe<\/li><li>Ausgabe eines literarischen, wissenschaftlichen oder musikalischen Werkes<\/li><li>Herausgabe eines Textes, besonders f\u00fcr einen solchen, f\u00fcr den verschiedene Fassungen vorliegen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Eingangsreim<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Reim der Anfangsw\u00f6rter aufeinanderfolgender Verse<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong><br><em>Ein <strong>Laub<\/strong>, das gr\u00fcnt und falbt geschwind<\/em>.<br><em>Ein <strong>Staub<\/strong>, den leicht vertreibt der Wind.<\/em><br>(Georg Philipp Harsd\u00f6rffer, <em>Das Leben des Menschen<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Elegie<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>griech. = Trauergesang mit Fl\u00f6tenbegleitung<\/li><li>Gedicht mit klagendem\/ wehm\u00fctigem Charakter<\/li><li>in Distichen (griech. = Zweizeiler) verfasst<\/li><li><strong>Beispiel: <\/strong><em>Der Gang aufs Land<\/em> (H\u00f6lderlin)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Ellipse<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Weglassen von Satzgliedern, die zum Verst\u00e4ndnis nicht unbedingt notwendig sind<\/li><li><strong>Beispiel<\/strong>:<br><em>Woher so in Atem?<\/em><br>(Friedrich Schiller, <em>Die Verschw\u00f6rung des Fiesco zu Genua<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Emblem<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>aus Bild und Text zusammengesetzte Kunstform<\/li><li>besteht 1. aus einem allegorischem Bild (Pictura, Ikon, Imago oder Symbolon), <br>2. aus einem Lemma (Titel, \u00dcberschrift, Motto, Inscriptio) und <br>3. aus einem Subscriptio (n\u00e4here Beschreibung des Bildes und Wiederaufgreifen des Titels)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Enjambement<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Enjambement = \u00dcberschneidung von syntaktischer Einheit und Versgliederung<\/li><li>Unterscheidung zwischen Vers- und Strophenenjambements (Zeilen- und Strophensprung)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epanalepse<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>nicht unmittelbar aufeinanderfolgende Wiederaufnahme eines Wortes oder Satzteils innerhalb eines Verses oder Satzes<\/li><li><strong>Beispiel<\/strong>:<br><em>Und <u>atmete<\/u> lang und <u>atmete<\/u> tief<\/em><br>(Friedrich Schiller, <em>Der Taucher<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epigramm<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>griech. = Aufschrift<\/li><li>Sinngedicht\/ Spottgedicht, das einen Gedanken treffend formuliert<\/li><li>meist zweizeilig und in Distichen verfasst<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epik<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>eine der drei Grundgattungen der fiktionalen Literatur<\/li><li>umfasst alle Formen des m\u00fcndlichen und schriftlichen Erz\u00e4hlens vom Epos der antiken Literatur bis zum Comicstrip der Gegenwart<\/li><li>Unterscheidung in Gro\u00dfformen, Kleinformen (auch: M\u00e4rchen, R\u00e4tsel, Witz)<\/li><li>Epik ist objektiver als Lyrik und subjektiver als Dramatik<\/li><li>seit Goethezeit als mittlere der drei Gattungen bezeichnet<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epipher<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>nachdr\u00fcckliche Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am Ende aufeinanderfolgender S\u00e4tze, Satzteile, Abschnitte oder Verse<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong><br><em>Ihr \u00fcberrascht <u>mich nicht<\/u>, erschreckt <u>mich nicht<\/u>.<\/em><br>(Friedrich Schiller, <em>Maria Stuart<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Episches Theater<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Theaterform, die die illusionsbildende Unmittelbarkeit des herk\u00f6mmlichen Theaters durch Fiktionsbrechungen oder andere Verfremdungseffekte vermeidet<\/li><li>entstand um 1936, von <a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/bertolt-brecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bertolt Brecht<\/a> begr\u00fcndet<\/li><li>radikaler Bruch mit der Tradition der Dramatik (gegen Aristoteles und <a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/gotthold-ephraim-lessing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lessing<\/a>)<\/li><li>lockerer Aufbau des Dramas, meist in Form von Episoden<\/li><li>Wirkungsabsicht des Dramas ist nicht l\u00e4nger die Einf\u00fchlung des Zuschauers in die Protagonisten, sondern: das Miterleben, dass das Dargestellte auch anders m\u00f6glich ist, das er Handlungsm\u00f6glichkeiten hat und etwas ver\u00e4ndern kann<\/li><li>deswegen muss das auf der B\u00fchne dargestellte verfremdet werden (siehe Verfremdungseffekt), es darf nicht als perfekte Illusion pr\u00e4sentiert werden<\/li><li>man spricht vom epischen Theater, wenn au\u00dferhalb der Handlung ein Erz\u00e4hler zu Wort kommt<\/li><li>episches Ich = \u00dcberschauer der Ereignisse (nicht nur auf B\u00fchne), dr\u00e4ngt sich zwischen B\u00fchne und Zuschauer; ist Mittler zwischen B\u00fchne und Zuschauerraum; es betrachtet und kommentiert die B\u00fchnenhandlung und bezieht so den Zuschauer mit ein<\/li><li>Ziel: Zuschauer wird zur Ver\u00e4nderung von erkannten Missst\u00e4nden aufgerufen<\/li><li>Beispiel: Brecht (<em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/brecht-bertolt\/der-gute-mensch-von-sezuan-978-3-8044-1962-9-buch-print\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der gute Mensch von Sezuan<\/a><\/em>, <em><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/bertolt+brecht\/die+dreigroschenoper\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Dreigroschenoper<\/a><\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epizeuxis<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>drei- oder mehrfache aufeinanderfolgende Wiederholung eines Satzteils, Wortes oder Wortgruppe<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epos<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>griech. Wort, Erz\u00e4hlung, Lied, Gedicht<\/li><li>erz\u00e4hlende Prosa in gleichartig gebauten Versen oder Strophen<\/li><li>geschlossene Form der Gro\u00dferz\u00e4hlung<\/li><li>charakterisierend: gehobene Sprache, typisierende Gestaltungsmittel, eine Zentralfigur oder ein Leitgedanke, Objektivit\u00e4t, Anspruch auf Allgemeing\u00fcltigkeit<\/li><li>Wertpersonentypen<\/li><li>Stoff der Mythologie<\/li><li>urspr\u00fcnglich m\u00fcndliche \u00dcberlieferung<\/li><li>Heldenepos, Lehrdichtung, Tierepos, Volksepos (sp\u00e4ter Nationalepos), komischer oder Scherzepos, Bibelepos<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>entstanden in den Kriegergesellschaften der indoeurop\u00e4ischen V\u00f6lker<\/li><li>fr\u00fcheste narrative Gro\u00dfform<\/li><li>\u00e4ltestes Zeugnis: <em>Gilgamesch-Epos<\/em> (ca. 2750 v. Chr.)<\/li><li>antiker und mittelalterlicher Epos: Selbstdarstellung vorb\u00fcrgerlicher Gesellschaften mit ihren Normen und Werten<\/li><li>europ\u00e4ische Kultur nachhaltig gepr\u00e4gt: <em>Ilias<\/em> und <em>Odyssee<\/em> von Homer (750 v. Chr.)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Beispiele<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li><em>\u00c4neis<\/em> (Vergil, 29-19 v. Chr.)<\/li><li><em>Nibelungenlied<\/em> (um 1200)<\/li><li><em>La Divina Comedia<\/em> (Dante, 1307-1321)<\/li><li><em>Messias<\/em> (Klopstock, 1748-1773)<\/li><li><em>Der Rattenf\u00e4nger von Hameln<\/em> (Wolff, 1876)<\/li><li><em>Till Eulenspiegel<\/em> (Hauptmann, 1928)<\/li><li><em>Lehrgedichte von der Natur des Menschen<\/em> (Brecht, 1941)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erlebte Rede<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>gekennzeichnet durch 3. Person, Beibehaltung des Erz\u00e4hltempus, deiktische Begriffe, gef\u00fchlsbetonte Ausrufe oder rhetorische Fragen<\/li><li>Erz\u00e4hler bleibt dominant, bestimmt grammatische Randbedingungen<\/li><li>als sehr &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; empfundene Gedankenwiedergabe, erfasst auch fl\u00fcchtige Gedanken<\/li><li>Erz\u00e4hler kann hinter Figur zur\u00fccktreten, um ihr Platz f\u00fcr Gedanken zu lassen (&#8222;consonance&#8220; nach Cohn); Erz\u00e4hler kann sich einschalten, z.B. durch Inquit-Formel oder ironische F\u00e4rbung, so dass eine Spannung zwischen Erz\u00e4hler und Figur entsteht (&#8222;dissonance&#8220; nach Cohn)<\/li><li>fand bereits im 17. und 18. Jh. Verwendung, erlebte H\u00f6hepunkt im Naturalismus<\/li><li>wichtigste Form im psychologischen Roman<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Er\u00f6rterung<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>fiktive Einschaltung von Reflexionen<\/li><li>Formulierung allgemeiner Sachverhalte und Fragestellungen<\/li><li>Kommentare, Leseranrede, Vor-\/R\u00fcckgriffe<\/li><li>besonders in Romanen des 20. Jh.s beliebt (Th. Mann, R. Musil)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hlinstanz<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Wer? Wie? des Erz\u00e4hlens<\/li><li>Aufbau von Erz\u00e4hltexten, Erz\u00e4hlmuster und erz\u00e4hltechnische Konstruktionen<\/li><li>Ausgangspunkt:<ul><li>Erz\u00e4hler (nicht mit Autor identisch)<\/li><li>fiktionaler Adressat<\/li><li>Erz\u00e4hlstandpunkt (Blickwinkel des Erz\u00e4hlers, Innen-\/ Au\u00dfensicht)<\/li><li>zeitliches Verh\u00e4ltnis (vorzeitig, nachzeitig, gleichzeitig)<\/li><li>Erz\u00e4hlerprofil (Sprachgebung)<\/li><li>Einstellung zur Welt, Intention<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hlperspektive<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>ist die Summe der \u00e4u\u00dferen und inneren Einstellungen<\/li><li>resultiert aus dem Standort (Blickwinkel, Blickdistanz, Au\u00dfen-\/ Innensicht) von dem aus Handlungen und Geschehen beobachtet werden und der Haltung (Einstellung) des Erz\u00e4hlers<\/li><li>die Handlung des Erz\u00e4hlers kann von Zustimmung, Objektivit\u00e4t, Skepsis bis hin zur Distanziertheit reichen<\/li><li>Wahrnehmung der fiktiven Wirklichkeit wird bestimmt vom Blickwinkel (point of view) des Erz\u00e4hlers<\/li><li>Blickwinkel und Blickdistanz sind abh\u00e4ngig von Erz\u00e4hlsituation<\/li><li>Au\u00dfen- und Innensicht:<ul><li>Au\u00dfensicht steht jedem Erz\u00e4hler zur Verf\u00fcgung<\/li><li>uneingeschr\u00e4nkte Innensicht f\u00fcr alle Figuren hingegen nur dem Er-Erz\u00e4hler (auktorial)<\/li><li>Ich-Erz\u00e4hler kann nur vom Innenleben anderer Personen berichten, wenn er darlegt, woher er seine Kenntnisse hat<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hlsituation<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Die auktoriale Erz\u00e4hlsituation<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>lat. auctor = Urheber, Berichterstatter<\/li><li>Erz\u00e4hler \u00fcberschaut alles => allwissender Erz\u00e4hler<\/li><li>er kann sich einmischen, kommentieren und bewerten<\/li><li>er ist eigenst\u00e4ndige Gestalt (hat nicht unbedingt identische Meinung mit dem Autor)<\/li><li>er steht an der Schwelle zwischen Fiktion und Wirklichkeit des Romans<\/li><li>er verwendet berichtende Erz\u00e4hlweise (zeitliche und r\u00e4umliche Ferne vom Geschehen) => epische Distanz<\/li><li>traditionelles Erz\u00e4hlen bis Ende des 19. Jahrhunderts<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Die personale Erz\u00e4hlsituation<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Leser betrachtet Geschehen aus dem Blickwinkel einer Romanfigur (= Reflektorfigur)<\/li><li>Romanfigur wird zur &#8222;persona&#8220; (zur Rollenmaske, die der Leser anlegt)<\/li><li>Erz\u00e4hler tritt v\u00f6llig hinter das vermittelte Geschehen zur\u00fcck => es existiert kein Vermittler zwischen Leser und fiktiver Wirklichkeit => Eindruck der Unmittelbarkeit<\/li><li>seine Perspektive und sein Horizont sind auf Erfahrungsbereich der Perspektivenfigur beschr\u00e4nkt<\/li><li>auch m\u00f6glich: Erz\u00e4hler schl\u00fcpft abwechselnd in verschiedene Personen der Geschichte<\/li><li>multiperspektivisches Erz\u00e4hlen des 20. Jahrhunderts<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Besondere Darstellungsformen<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Bewusstseinsstrom (stream of consciousness)<br>Versprachlichung dessen, was der Person im jeweiligen Erz\u00e4hlmoment durch den Kopf geht<br>Aufhebung von Satzstrukturen, Aneinanderreihung von Gedankenfetzen<br>z.B. in <em>Berlin Alexanderplatz<\/em> (D\u00f6blin) und <em>Ulysses<\/em> (Joyce)<\/li><li>Innerer Monolog<br>Darstellung von unausgesprochenem Bewusstseinsinhalten\/ Gef\u00fchlen in der 1. Person Pr\u00e4sens<\/li><li>Erlebte Rede<br>Zwischenform von direkter und indirekter Rede in 3. Person Pr\u00e4teritum<br>Gedanken werden aus der Perspektive einer Figur weitergegeben, nicht mehr aus der Sicht des auktorialen Erz\u00e4hlers<br>personales Erz\u00e4hlen im 20. Jh. (in verschiedenen Perspektiven, die montiert werden)<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Die neutrale Erz\u00e4hlsituation<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>scheinbar ohne Erz\u00e4hler<\/li><li>vom Standpunkt eines unsichtbar bleibenden Beobachters => Anschein von Objektivit\u00e4t und Sachlichkeit<\/li><li>Vorg\u00e4nge werden aus Distanz vermittelt (Beschreibung von \u00e4u\u00dferen Eindr\u00fccken)<\/li><li>szenisches Erz\u00e4hlen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Die Ich-Erz\u00e4hlsituation<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>berichtende Erz\u00e4hlweise<\/li><li>Erz\u00e4hler steht als Figur unter Figuren der Handlung<\/li><li>Anschauung und Blickwinkel von nur einer Person (=> Unmittelbarkeit\/ Authentizit\u00e4t)<\/li><li>kann sowohl auktorial als auch personal sein<\/li><li>zwei h\u00e4ufige Formen:<ul><li>erz\u00e4hlendes Ich in zeitlicher Distanz zu erlebenden Ich<br>Erinnerung an fr\u00fchere Ereignisse und Handlungen<br>Ich-Erz\u00e4hler kann zu seinem vergangenem Verhalten Stellung nehmen und es kommentieren<br>auktorial<\/li><li>erz\u00e4hlendes Ich = erlebendes Ich<br>Darstellung wirkt durch ihre Unmittelbarkeit<br>personal<\/li><\/ul><\/li><li>Ich-Erz\u00e4hler lehnen sich auch oft an bestimmte nichtfiktionale Gebrauchsformen der Literatur an (Autobiographie, Memoiren, Tagebuch, Brief)<\/li><li>andere M\u00f6glichkeiten:<ul><li>Wechselspiel von erz\u00e4hlendem und erlebenden Ich<\/li><li>Zweischichtung (biographische Erlebnisse mit geschichtlichen\/ politischen Erlebnissen verkn\u00fcpft)<\/li><li>Verschiebung des Erz\u00e4hlwinkels (Ich als Augenzeuge, z.B. in Detektivromanen)<\/li><li>Zentralisierung des Ich-Erz\u00e4hlers (Brief- oder Tagebuch-Roman, z.B. Goethes <em><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/johann+wolfgang+von+goethe\/die+leiden+des+jungen+werther\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Werther<\/a><\/em>)<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hlte Zeit<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>innere Zeiterstreckung des Erz\u00e4hlgeschehens; Zeitdauer, die das erz\u00e4hlte Geschehen in Wirklichkeit ausf\u00fcllen w\u00fcrde<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hltempo<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>ergibt sich aus der Relation von Erz\u00e4hlzeit und erz\u00e4hlter Zeit<\/li><li>3 M\u00f6glichkeiten: <ul><li><strong>Zeitdeckung<\/strong><ul><li>Erz\u00e4hlzeit und erz\u00e4hlte Zeit sind gleich lang<\/li><li>z.B. Wiedergabe direkter Rede, besonders im Naturalismus; \u00e4hnelt der Zeitstruktur im Drama<\/li><\/ul><\/li><\/ul><ul><li><strong>Zeitdehnung<\/strong><ul><li>Erz\u00e4hlzeit ist l\u00e4nger als erz\u00e4hlte Zeit<\/li><li>v.a. bei Wiedergabe von Gedanken, Tr\u00e4umern oder komplizierten Bewusstseinsvorg\u00e4ngen<\/li><li>z.B. in moderner Romanprosa, \u00e4hnelt der Zeitlupentechnik im Film<\/li><\/ul><\/li><\/ul><ul><li><strong>Zeitraffung<\/strong><ul><li>Erz\u00e4hlzeit ist k\u00fcrzer als erz\u00e4hlte Zeit<\/li><li>nach Intensit\u00e4t und Art variable perspektivische Verk\u00fcrzung der Geschehensdauer; das negativ kennzeichnende Prinzip allen Erz\u00e4hlens<\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hlung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>im weiteren Sinn: Sammelbezeichnung f\u00fcr epische Gattungen, m\u00fcndliche oder schriftliche Darstellung von realen oder fiktiven Ereignisfolgen, Prosa oder Verserz\u00e4hlung<\/li><li>im engeren Sinn: als Gattung schwer definierbar und gering ausgepr\u00e4gt, \u00dcberschneidung mit epischen Gattungen<ul><li>Erz\u00e4hlung ist k\u00fcrzer, weniger werthaltig, weniger figurenreich, weniger komplex in der Handlung und Ideengehalt als Roman<\/li><li>geschilderten Handlungsabl\u00e4ufe sind ausf\u00fchrlicher als in Skizze und Anekdote<\/li><li>keine strenge Komposition, freier in der Anlage und Umsetzung des Erz\u00e4hlten<\/li><li>weniger auf ein Ereignis zentriert als Novelle<\/li><li>weniger konsequent auf den Schluss hin komponiert als Kurzgeschichte<\/li><li>Verzicht auf fantastische oder wirklichkeitsferne Bez\u00fcge => realer Hintergrund<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Prosaerz\u00e4hlung v.a. in Literatur des 19. und 20. Jh.s zu finden<\/li><li>mit dieser Art direkter oder vermittelter Weitergabe von Erfahrenem steckt im Erz\u00e4hlen eine uralte Grunderfahrung des Menschen<\/li><li>Vorgepr\u00e4gte, einer Erz\u00e4hlung zugrunde liegende Geschichte: die Fabel, die Historie, der plot, das Sujet, die story, der Diskurs, die Narration<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Beispiel<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Stifter: <em>Der Hochwald<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Erz\u00e4hlzeit<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Spanne, die von der sprachlichen Realisierung von der Lekt\u00fcre gef\u00fcllt wird<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Essay<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>schriftliche Abhandlung einer nicht-fiktionalen Person \u00fcber deren subjektive Erfahrungen zu einem spezifischen Sachverhalt<\/li><li>behandelt meist vertraute Gegenst\u00e4nde, bei denen er bislang Unbekanntes entdecken oder bestehende Meinungen korrigieren will<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>die ersten Essays entstanden 1580 von Montaigne: <em>Essais<\/em><\/li><li>in Deutschland werden bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts Essays als &#8218;Gedanken&#8216;, &#8218;Meinungen&#8216; oder &#8218;Versuche&#8216; verstanden<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Beispiel<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li><em>Essais<\/em> (Montaigne, 1580)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Fabel<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>lat. fabula = Rede, Erz\u00e4hlung<\/li><li>seit dem 13. Jh. zun\u00e4chst in absch\u00e4tzender Bedeutung (l\u00fcgenhafte Geschichte) verwendet<\/li><li>heutige Bedeutung seit dem Humanismus gel\u00e4ufig<\/li><li>Zweig der Tierdichtung (heiter)<\/li><li>knappe, lehrhafte Erz\u00e4hlung in Vers oder Prosa<\/li><li>Handelnde: meist Tiere, diese sind charakterlich eindeutig definiert<\/li><li>beschriebene Situation: eine Kongruenz mit menschlichen Verhaltensweisen wird deutlich<\/li><li>dargestellter Einzelfall: sinnhaft anschauliches Beispiel f\u00fcr eine Moral<\/li><li>Moral wird meist angef\u00fcgt, kann aber auch vorangestellt, in die Handlung integriert sein oder ganz fehlen<\/li><li>Beweiskraft und Reiz => Zusammenspiel von Erz\u00e4hlung und Lehre<\/li><li>antithetischer Aufbau<\/li><li>wirkt ironisch, verfremdet<\/li><li>irreale, paradoxe Handlung verh\u00fcllt eine allgemeine Wahrheit<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>am Anfang der europ\u00e4ischen Fabeldichtung steht \u00c4sop (um 550 v.u.Z.)<\/li><li>darauf berufen sich alle sp\u00e4teren Sammlungen<\/li><li>sp\u00e4ter lateinische Sammlungen (Phr\u00e4dus um 100, Avianus um 400) => in Prosa<\/li><li>diese Sammlungen wurden bis ins 16. Jh. als Schullekt\u00fcre genutzt, wegen ihrer lehrhaften Tendenz<\/li><li>17. Jahrhundert: Beliebtheit in Deutschland eher gering bis zur Zeit der Aufkl\u00e4rung => letzte Bl\u00fcte in Deutschland<\/li><li>18. Jahrhundert: statt moralisch-ethischer Belehrung b\u00fcrgerliche Lebensklugheit => <a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/gotthold-ephraim-lessing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lessing<\/a><\/li><li>La Fontaine: Kunstfabel<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Beispiele bekannter Fabeldichter<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/gotthold-ephraim-lessing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lessing<\/a><\/li><li>Gellert<\/li><li>Gottsched<\/li><li>La Fontaine<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Figura Etymologica<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Sonderfall des Polyptotons; Verbindung eines Nomens mit einem stammverwandten Verb<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong><br><em>Gar sch\u00f6ne Spiele spiel&#8216; ich mit dir.<\/em> (Goethe, <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/goethe-johann-wolfgang-von\/erlkoenig-GM00093-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der Erlk\u00f6nig<\/a><\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Figurencharakteristik<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Charakterisierung einer Figur durch Eigen- und Fremdkommentar, d.h. was und wie sie \u00fcber sich selbst aussagt, und was andere Figuren \u00fcber sie aussagen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Figurenkonzeption<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Festlegung der Entwicklungsm\u00f6glichkeiten einer Figur<\/li><li>Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Figuren sowie eindimensionalen und mehrdimensionalen Figuren<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Figurenrede<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Figurenrede = Dialog und Monolog der Figuren<\/li><li>Reden ist eine Art des Handelns<\/li><li>Was und Wie Personen reden, durch verschiedene Faktoren bestimmt:<ul><li>Ziele der Redenden<\/li><li>umgebende Situation<\/li><li>Umst\u00e4nde der Verst\u00e4ndigung (Kommunikation)<\/li><li>pers\u00f6nliches Verh\u00e4ltnis der Gespr\u00e4chspartner<\/li><li>individueller Denk- und \u00c4u\u00dferungsstil<\/li><li>seelische Verfassung<\/li><\/ul><\/li><li>Redeziele: haben gr\u00f6\u00dften Einfluss auf Inhalt<\/li><li>verschiedene Interessen und Perspektiven der Personen treffen auf ein\/mehrere gemeinsames Thema<\/li><li>Figurenrede situationsgebunden, meist situationsintern<\/li><li>polyfunktional<\/li><li>Zuschauer h\u00f6ren durch Figurenrede auch Autor heraus<\/li><li>au\u00dfersprachliches Handeln und Wahrnehmen wird st\u00e4rker durch Worte verdeutlicht<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Fiktionalit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>lat. fingere = bilden, erdichten<\/li><li>Fiktion = dichterische Erfindung<\/li><li>kein reales Geschehen im Wirklichkeitssinn (imagin\u00e4re Parallelwelt mit Elementen der Realit\u00e4t)<\/li><li>interne Mittel der Fiktionalisierung: Verben der inneren Vorg\u00e4nge, erlebte Rede, episches Pr\u00e4teritum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Freie Rhythmen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>reimlose Verszeilen beliebiger L\u00e4nge, Metrum nicht gleichm\u00e4\u00dfig gegliedert<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong> <em>Die Fr\u00fchlingsfeier<\/em> (Klopstock)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Freie Verse<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>gereimte Verszeilen beliebiger L\u00e4nge, Regelm\u00e4\u00dfigkeit in metrischer Gliederung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Gattung<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Gliederungseinheit der Literatur<\/li><li>seit Goethe Unterscheidung zwischen Lyrik, Epik und Dramatik , den drei &#8222;Naturformen der Poesie&#8220;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Gebrochener Reim<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>verst\u00e4rkte Form des Enjambements<\/li><li>benutzt eine im Wortinnern stehende Silbe zur Reimbildung<\/li><li>z.B. <em>Hans Sachs ist ein <strong>Schuh-<\/strong>\/ macher und Poet da<strong>zu<\/strong><\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Gemination<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>unmittelbare Wiederholung eines Satzteils, Wortes oder Wortgruppe<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong><br><em><u>Mein Vater<\/u>, <u>mein Vater<\/u>, jetzt fa\u00dft er mich an!<\/em><br>(Johann Wolfgang von Goethe, <a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/goethe-johann-wolfgang-von\/erlkoenig-GM00093-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der Erlk\u00f6nig)<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Geschlossenes Drama<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Einheit von Ort, Zeit und Handlung<ul><li>eindeutige Haupthandlung, Einstr\u00e4ngigkeit, geringe Bedeutung von Nebenhandlungen<\/li><li>Beschr\u00e4nkung auf eine knappe Zeitspanne (ein Sonnenumlauf, also 24 Stunden) &#8211; macht extreme Ortswechsel \u00fcberfl\u00fcssig<\/li><\/ul><\/li><li>zielstrebig ausgerichtete Bewegung von Handlung und Geschehen<\/li><li>Linearit\u00e4t, kausale Verkn\u00fcpfung, Folgerichtigkeit => Szenen nicht austauschbar<\/li><li>klarer Anfang und eindeutige L\u00f6sung<\/li><li>Unselbst\u00e4ndigkeit der Teile<\/li><li>Beschr\u00e4nkung auf wenige Figuren<\/li><li>einheitliche Sprache; hoher Stil, Vers, Pathos; Abwechslung von Hypotaxe und Dichotomie<\/li><li>ausgewogene Komposition (im Hinblick auf Figurengruppierungen; Konzentration auf Protagonist und Antagonist; pyramidaler Aufbau)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Grammatischer Reim<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>verschiedene W\u00f6rter des selben Wortstamms oder Flexionsformen des selben Wortes reimen miteinander<\/li><li><strong>Beispiele:<\/strong> <em>ich leit&#8216; \/ Geleit<\/em>; <em>geht \/ gegangen<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Haufenreim<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>es folgen mehr als zwei Reimverse aufeinander<\/li><li>Schema: aaa&#8230;bbb&#8230;ccc&#8230;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Haupttext<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>alles Gesprochene im Dramentext<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hebung<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Betonung einer Silbe<\/li><li>Symbolik: <strong>x\u00b4<\/strong><\/li><li>es gibt zwei-, drei-, vier-, f\u00fcnf-, sechs- und mehrhebige Verse<\/li><li>Beispiel f\u00fcr einen dreihebigen Vers:<br><em>Komm, lieber Mai, und mache <\/em><br>   x        x\u00b4 x      x\u00b4     x     x\u00b4 x <br><em>Die B\u00e4ume wieder gr\u00fcn<\/em><br> x     x\u00b4 x      x\u00b4 x        x\u00b4<br>(Christian Adolph Overbeck, <em>Fritzchens Lieder<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hexameter<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>auftaktloser Sechsheber<\/li><li>ausschlie\u00dflich aus Daktylen bestehend<\/li><li>Vielzahl von Doppelsenkungen<\/li><li>Sechshebiger Langvers<\/li><li>endet mit weiblicher Kadenz<\/li><li>Z\u00e4sur kann vorhanden sein<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong><br><em>Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es gr\u00fcnten und bl\u00fchten<\/em> <br>   x\u00b4    x      x     x\u00b4  x  x    x\u00b4    x      x    x\u00b4    x   | x    x\u00b4   x      x     x\u00b4    x<br>(Goethe, <em>Reineke Fuchs<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hildebrandston<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>\u00e4hnlich der Nibelungenstrophe<\/li><li>4 Langzeilen mit Paarreim<\/li><li>An- und Abvers einer Langzeile besteht aus 3 Hebungen<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong><br><em>Es stand in alten Zeiten ein Schlo\u00df so hoch und hehr,<\/em><br><em>Weit gl\u00e4nzt&#8216; es \u00fcber die Lande bis an das blaue Meer,<\/em><br><em>Und rings von duft&#8217;gen G\u00e4rten ein bl\u00fctenreicher Kranz,<\/em><br><em>D&#8217;rin sprangen frische Brunnen in Regenbogenglanz.<\/em><br>(Ludwig Uhland, Des S\u00e4ngers Fluch)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hymne<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>griech. = Festgesang<\/li><li>feierlicher Lob- und Preisgesang<\/li><li>oft freie Rhythmen<\/li><li>Beispiel: <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/goethe-johann-wolfgang-von\/prometheus-GM00090-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prometheus<\/a><\/em> (Goethe)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hyperbel<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>au\u00dferordentliche, im w\u00f6rtlichen Sinne unglaubw\u00fcrdige \u00dcbertreibung<\/li><li><strong>Beispiel:<\/strong> <em>eine Ewigkeit warten<\/em>, <em>blitzschnell<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hypotaxe<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Unterordnung von Nebens\u00e4tzen unter einen Hauptsatz<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Falls du Fragen zum Artikel hast, schreibe sie uns gerne in die Kommentare. Wir werden diese schnellstm\u00f6glich beantworten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Edition lat. editio = Herausgabe Ausgabe eines literarischen, wissenschaftlichen oder musikalischen Werkes Herausgabe eines Textes, besonders f\u00fcr einen solchen, f\u00fcr den verschiedene Fassungen vorliegen Eingangsreim Reim der Anfangsw\u00f6rter aufeinanderfolgender Verse Beispiel:Ein Laub, das gr\u00fcnt und falbt geschwind.Ein Staub, den leicht vertreibt der Wind.(Georg Philipp Harsd\u00f6rffer, Das Leben des Menschen) Elegie griech. = Trauergesang mit Fl\u00f6tenbegleitung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":833,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[40],"tags":[13],"class_list":["post-830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wichtige-begriffe","tag-wichtige-begriffe"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.8.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>K\u00f6nigs Erl\u00e4uterungen \u2013 Infothek - Wichtige literarische Begriffe - E, F, G, H<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was kennzeichnet eine Fabel und was eine Erz\u00e4hlung? 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