{"id":855,"date":"2021-08-18T10:00:00","date_gmt":"2021-08-18T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/?p=855"},"modified":"2025-04-04T08:38:33","modified_gmt":"2025-04-04T07:38:33","slug":"biedermeier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/literaturgeschichte\/biedermeier\/","title":{"rendered":"Biedermeier (1815-1848)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Inhalt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Begriff<\/li><li>Historischer Hintergrund<\/li><li>Philosophischer Hintergrund<\/li><li>Literatur des Biedermeier<ul><li>Lyrik im Biedermeier<ul><li>Ballade<\/li><\/ul><\/li><li>Epik im Biedermeier<ul><li>Novelle<ul><li>Droste-H\u00fclshoff: <em>Die Judenbuche<\/em> (1842)<\/li><li>Gotthelf: <em>Die schwarze Spinne<\/em> (1842)<\/li><\/ul><\/li><li>Studie\/ Skizze<\/li><li>Verserz\u00e4hlung<\/li><li>Roman<\/li><\/ul><\/li><li>Biedermeierliches Drama<\/li><\/ul><\/li><li>Literarische Formen<\/li><li>Vertreter<\/li><li>Werke<\/li><li>Zusammenfassung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Begriff<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Der Begriff <em>Biedermeier<\/em> wurde zun\u00e4chst von den Realisten abwertend zur Kritik der Literatur der Restaurationszeit verwendet. Zuerst erschien das Wort in Ludwig Eichrodts und Adolf Ku\u00dfmauls <em>Gedichten des schw\u00e4bischen Schullehrers Gottlieb Biedermeier und seines Freundes Horatius Treuherz<\/em> (1850, in: <em>Fliegende Bl\u00e4tter<\/em>; 1865, in <em>Biedermeiers Liederlust<\/em>). Diese <em>Gedichte<\/em> waren eine Parodie auf die &#8222;biederen&#8220; Reimversuche des dilettantischen Dichters Samuel Friedrich Sauter. In der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wandte sich die Bedeutung des Begriffs ins Positive. Man verband damit Vorstellungen von der &#8222;guten alten Zeit&#8220;, jenseits aller politischen Wirren, sowie H\u00e4uslichkeit, Geselligkeit im kleinen Kreis und die Zur\u00fcckgezogenheit ins Private. <em>Biedermeier<\/em> als Stilbezeichnung wurde von der Literatur auch auf die Innenarchitektur und die Malerei (Spitzweg, Schwind, Richter, Waldm\u00fcller) der Restaurationszeit bezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Eine rein positive Bedeutung des Biedermeier-Begriffs trifft jedoch nicht auf die Autoren und die entstandene Literatur dieser Zeit zu. Die biedermeierlichen Autoren waren, wie die Dichter des Vorm\u00e4rz und Jungen Deutschlands, nicht zufrieden mit ihrer damaligen Situation. Daher war Zerrissenheit ein typisches Merkmal f\u00fcr den biedermeierlichen Schriftsteller.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Historischer Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">1815 wurde der Wiener Kongress eingeleitet, bei dem die Neuordnung Europas geregelt wurde. Es entstand die &#8222;Heilige Allianz&#8220; zwischen Preu\u00dfen, \u00d6sterreich und Russland zur Sicherung der Prinzipien der Neuordnung, zur Verteidigung des christlichen Glaubens, zur Erhaltung der Herrschaftsh\u00e4user und zur Wiederherstellung der vorrevolution\u00e4ren Ordnung. Die Zeit zwischen 1815 und 1848 war gepr\u00e4gt von dem Interessenskonflikt zwischen den deutschen F\u00fcrsten, welche sich f\u00fcr eine Restauration einsetzten, und dem &#8222;Jungen Deutschland&#8220; (Studenten und Professoren), das nach Freiheit und einer politischen Einheit strebte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">1815 wurde der Deutsche Bund aus 39 Einzelstaaten gegr\u00fcndet. Burschenschaften entstanden, zuerst in Jena, sp\u00e4ter auch in anderen deutschen St\u00e4dten. 1817 fand das Wartburgfest statt. 1819 wurden die Karlsbader Beschl\u00fcsse gefasst, welche die Burschenschaften verboten, die \u00dcberwachung von Universit\u00e4ten einleiteten, eine Buch- und Pressezensur einf\u00fchrten und den Einsatz von Spitzeln erlaubten. Die Folge war der R\u00fcckzug vieler Deutscher ins Privatleben. 1832 fand das Hambacher Fest statt. 1834 kam es zur Gr\u00fcndung des Deutschen Zollvereins, der die innerdeutschen Zollschranken beseitigte und somit eine wirtschaftliche Einheit herstellte. Aufgrund schlechter sozialer und wirtschaftlicher Verh\u00e4ltnisse der schlesischen Weser kam es 1844 zu einem Aufstand. Die Entt\u00e4uschung \u00fcber die unerf\u00fcllten Hoffnungen des &#8222;Jungen Deutschlands&#8220; und das Festhalten an der alten Ordnung deutscher F\u00fcrsten f\u00fchrte 1848 schlie\u00dflich zur M\u00e4rzrevolution.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Philosophischer Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Der philosophische Hintergrund der Restaurationszeit war vor allem von der Philosophie Friedrich Hegels (1770-1831) und seinen Schriften <em>Ph\u00e4nomenologie des Geistes<\/em> (1806), <em>Wissenschaft der Logik<\/em> (1812\/16), <em>Enzyklop\u00e4die der philosophischen Wissenschaften<\/em> (1817) und <em>Grundlinien der Philosophie des Rechts<\/em> (1831) gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Literatur des Biedermeiers<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Die Biedermeierdichtung versuchte dem Konflikt zwischen Wirklichkeit und Ideal sowie den politischen Spannungen eine <em>heile poetische Welt<\/em> mit dem Ziel der Harmonisierung entgegenzusetzen. Der Entstehung biedermeierlicher Literatur ging kein theoretisches Programm, wie in anderen Str\u00f6mungen, voraus. Daher traten h\u00e4ufig verschiedene Formen der Darstellung und die Neigung zur Vermischung der Gattungen auf. Bevorzugt wurden kleine literarische Formen. Die wichtigste literarische Leistung erreichte das Biedermeier im Volkslustspiel. In der biedermeierlichen Literatur wurde das sittliche Ideal der Zeit &#8211; gen\u00fcgsame Selbstbescheidung, Z\u00e4hmung der Leidenschaften, Unterordnung unter das Schicksal, politische Haltung des Mittelwegs, Sch\u00e4tzung des inneren Friedens und kleinen Gl\u00fccks, Bedacht auf Ordnung, Hang zum Pietismus, Interesse f\u00fcr Natur und Geschichte &#8211; dargestellt. Dabei kamen oft die biedermeierlichen Lebensgef\u00fchle, wie Resignation, Weltschmerz, Schwermut, Stille, Verzweiflung und Entsagung zum Ausdruck, die nicht selten zu Hypochondrie und Selbstmord f\u00fchrten. Grillparzer, Lenau und M\u00f6rike z.B., litten in ihren letzten Lebensjahren an Hypochondrie, Stifter und Raimund dagegen gingen in den Freitod.<br>Sprachliche Kennzeichen biedermeierlicher Literatur sind besonders die Schlichtheit in Form und Sprache, Volkst\u00fcmlichkeit, Detailgenauigkeit und Bildlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Lyrik im Biedermeier<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Die biedermeierliche Lyrik zeichnet sich sowohl in ihrer Form, als auch in ihrem Inhalt vor allem durch Einfachheit und Volksliedhaftigkeit aus. Wichtige Themen waren: Liebe, Religion, Verg\u00e4nglichkeit, Entsagung und h\u00e4usliches Gl\u00fcck. Wie schon in der Romantik, traten auch im Biedermeier h\u00e4ufig Gedichtzyklen auf, z.B. bei Droste-H\u00fclshoff (<em>Heidebilder<\/em> (1841\/42)), Grillparzer, Lenau und M\u00f6rike.<br><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/annette-freiin-von-droste-huelshoff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Annette von Droste-H\u00fclshoffs<\/a> Gedichte zeigen typische Merkmale f\u00fcr biedermeierliche Literatur: die Gebundenheit an ihre Heimat (Westfalen) und ein mythisches Moment, das die Geborgenheit der Heimat bedroht. Diese Merkmale zeigen sich z.B. in ihren <em>Heidebildern<\/em> (1841\/42), besonders in ihrer Ballade <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/droste-huelshoff-annette-von\/der-knabe-im-moor-1841-42-GM00190-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der Knabe im Moor<\/a><\/em>. Dort steht die Natur nicht f\u00fcr Geborgenheit oder eine R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit, sondern f\u00fcr Bedrohlichkeit und Gefahr.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Ballade<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Anstelle des Irrealismus des Sturm und Drangs oder des ideellen Gehaltes der Klassik, tritt im Biedermeier eine abgemilderte Rationalit\u00e4t der Aufkl\u00e4rung hervor. Rational sind die Balladen des Biedermeier dadurch, weil sie keine Spr\u00fcnge darstellen, oder durch Rhetorik und Pathos wirken wollen. Deshalb kommt im Biedermeier auch eine Tendenz zur Episierung anstelle von Dramatik in den Balladen zum Ausdruck. Auffallend ist auch, dass Naturgeister und D\u00e4monen vermenschlicht werden. Die Balladen des Biedermeier unterteilt man allgemein in zwei Gruppen: die eine, die zur R\u00fchrung anregen soll, und die andere, die einen Schauer ausl\u00f6sen soll. Ein typisches Beispiel f\u00fcr eine Schauerballade ist Droste-H\u00fclshoffs <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/droste-huelshoff-annette-von\/der-knabe-im-moor-1841-42-GM00190-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der Knabe im Moor<\/a><\/em>. Weitere bekannte Balladen sind M\u00f6rikes <em>Der Feuerreiter<\/em> und <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/moerike-eduard\/die-geister-am-mummelsee-GM00201-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Geister am Mummelsee<\/a><\/em>.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>O, schaurig ists, \u00fcbers Moor zu gehn,<br>Wenn es wimmelt vom Heiderauche,<br>Sich wie Phantome die D\u00fcnste drehn<br>Und die Ranke h\u00e4kelt am Strauche,<br>Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,<br>Wenn aus der Spalte es zischt und singt &#8211;<br>O, schaurig ists, \u00fcbers Moor zu gehn,<br>Wenn das R\u00f6hricht knistert im Hauche!<br><br>Fest h\u00e4lt die Fibel das zitternde Kind<br>Und rennt, als ob man es jage;<br>Hohl \u00fcber die Fl\u00e4che sauset der Wind &#8211;<br>Was raschelt dr\u00fcben am Hage?<br>Das ist der gespenstige Gr\u00e4berknecht,<br>Der dem Meister die besten Torfe verzecht;<br>Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!<br>Hinducket das Kn\u00e4blein zage.<br><br>Vom Ufer starret Gestumpf hervor,<br>Unheimlich nicket die F\u00f6hre;<br>Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,<br>Durch Riesenhalme wie Speere;<br>Und wie es rieselt und knittert darin!<br>Das ist die unselige Spinnerin,<br>Das ist die gebannte Spinnlenor&#8216;,<br>Die den Haspel dreht im Ger\u00f6hre!<br><br>Voran, voran! nur immer im Lauf,<br>Voran, als woll&#8216; es ihn holen!<br>Vor seinem Fu\u00dfe brodelt es auf,<br>Es pfeift ihm unter den Sohlen<br>Wie eine gespenstige Melodei;<br>Das ist der Geigenmann ungetreu,<br>Das ist der diebische Fiedler Knauf,<br>Der den Hochzeitheller gestohlen!<br><br>Da birst das Moor, ein Seufzer geht<br>Hervor aus der klaffenden H\u00f6hle;<br>Weh, weh, da ruft die verdammte Margret:<br>&#8222;Ho, ho, meine arme Seele!&#8220;<br>Der Knabe springt wie ein wundes Reh;<br>W\u00e4r nicht Schutzengel in seiner N\u00e4h,<br>Seine bleichenden Kn\u00f6chelchen f\u00e4nde sp\u00e4t<br>Ein Gr\u00e4ber im Moorgeschwele.<br><br>Da m\u00e4hlich gr\u00fcndet der Boden sich,<br>Und dr\u00fcben, neben der Weide,<br>Die Lampe flimmert so heimatlich,<br>Der Knabe steht an der Scheide.<br>Tief atmet er auf, zum Moor zur\u00fcck<br>Noch immer wirft er den scheuen Blick:<br>Ja, im Ger\u00f6hre war&#8217;s f\u00fcrchterlich,<br>O, schaurig war&#8217;s in der Heide!<\/p><cite>Droste-H\u00fclshoff &#8211; <strong>Der Knabe im Moor<\/strong> (1842)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Epik im Biedermeier<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">In der Epik waren im Biedermeier kurze Erz\u00e4hlformen, wie z.B. Novelle und Kurzgeschichte, beliebt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Novelle<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Die wichtigste epische Kleinform in der Biedermeierzeit war die Novelle. <em><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/annette+von+droste-h%C3%BClshoff\/die+judenbuche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Judenbuche<\/a><\/em> Annette von Droste-H\u00fclshoffs, <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/gotthelf-jeremias\/die-schwarze-spinne-978-3-8044-1911-7-buch-print\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die schwarze Spinne<\/a><\/em> Jeremias Gotthelfs und <em>Der arme Spielmann<\/em> Franz Grillparzers gelten als die bekanntesten Beispiele von ihr.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Droste-H\u00fclshoff: <em>Die Judenbuche<\/em> (1842)<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\"><em><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/annette+von+droste-h%C3%BClshoff\/die+judenbuche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Judenbuche. Ein Sittengem\u00e4lde aus dem gebirgichten Westfalen<\/a><\/em> beruht auf einer wahren Begebenheit, von der Droste-H\u00fclshoff durch ihren Onkel erfahren hatte. Dieser, August von Haxthausen, ver\u00f6ffentlichte 1818 sein Wissen dar\u00fcber in der <em>Geschichte eines Algierer Sklaven<\/em>. Die Handlung in Droste-H\u00fclshoffs Erz\u00e4hlung spielt in einem abgelegenen westf\u00e4lischen Dorf im 18. Jahrhundert, deren Hauptperson Friedrich Mergel ist. Mergel, Mitschuldiger am Mord eines F\u00f6rsters, bringt aus verletztem Ehrgef\u00fchl und wegen Geldschulden den Juden Aaron um. Mergel flieht und kann daher nicht des Mordes angeklagt werden. Nach 28 Jahren kehrt Mergel aus t\u00fcrkischer Gefangenschaft unter falschem Namen in seine Heimat zur\u00fcck. Obwohl der Mord an Aaron l\u00e4ngst verj\u00e4hrt ist, begeht Mergel Selbstmord, indem er sich an der Judenbuche aufh\u00e4ngt, unter welcher er einst Aaron ermordete.<br>In der <em>Judenbuche<\/em> bringt <a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/annette-freiin-von-droste-huelshoff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Droste-H\u00fclshoff<\/a> die st\u00e4ndige Bedrohung des Menschen in seiner scheinbar gesicherten Realit\u00e4t zum Ausdruck. Der Natur kommt in diesem Werk eine besondere Funktion zu: sie \u00fcbernimmt die Rolle des Zeugen und Richters und ist nicht nur Kulisse.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Gotthelf: <em>Die schwarze Spinne<\/em> (1842)<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Gotthelfs Novelle <em>Die schwarze Spinne<\/em> erschien in der Sammlung <em>Bilder uns Sagen aus der Schweiz<\/em>. Das Dingsymbol des schwarzen Fensterpfostens verbindet die \u00e4u\u00dfere Rahmenhandlung mit den Binnenhandlungen und ist zugleich der Ausl\u00f6ser der Geschichte. W\u00e4hrend eines Tauffestes wird der Gro\u00dfvater gefragt, warum in dem sch\u00f6nen Haus, ein alter, schwarzer Fensterpfosten stehen gelassen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Der Erz\u00e4hler blickt weit in die Vergangenheit zur\u00fcck, in der ein Ritter seine Untertanen zwingt einen Schattengang aus 100 Buchen zu pflanzen. Der Teufel bietet seine Hilfe f\u00fcr den Preis eines ungetauften Kindes an. Christine schlie\u00dft geht auf den Pakt des Teufels ein und der Bau des Schattengangs geht schnell voran. Eine Geburt steht bevor, doch der Priester tauft das Kind. Das Mal des Teufelskusses auf Christines Wange schwillt zu einer Kreuzspinne an. Nach einer zweiten Taufe platzt das Mal und unz\u00e4hlige schwarze Spinnen kommen hervor, die Tod und Verderben \u00fcber die Bauern bringen. Christine verwandelt sich selbst in eine, und bringt \u00fcber viele Menschen den Tod. Die schwarze Spinne wird durch das Opfer einer Frau mit Hilfe einer Zapfe in einem Loch im Fensterpfosten eingesperrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Jahrhunderte sp\u00e4ter wird die Spinne befreit und bringt erneut den Tod \u00fcber die Menschen. Durch ein weiteres Opfer kann sie jedoch wieder eingesperrt werden. Die Erz\u00e4hlung schlie\u00dft damit ab, dass mit dem Erhalt des schwarzen Fensterpfostens der Sinn der eingesperrten Spinne &#8211; ungetaufte Kinder k\u00f6nnten vom Teufel befallen werden &#8211; erhalten bleibt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Studie\/Skizze<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Die wichtigsten Werke dieses Genres stammen von Adalbert Stifters Erz\u00e4hlsammlungen <em>Studien<\/em> und <em>Bunte Steine<\/em>. Die bekanntesten Studien der <em>Studien<\/em> sind <em>Brigitta<\/em> und <em>Der Hochwald<\/em>. Eines der wichtigsten Werke der <em>Bunten Steine<\/em> ist die Erz\u00e4hlung <em>Bergkrystall<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Verserz\u00e4hlung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Bei den biedermeierlichen Dichtern war das Genre der Verserz\u00e4hlung sehr beliebt. Einige versuchten auch eigenst\u00e4ndige Formen zu entwickeln. Die bekanntesten Verserz\u00e4hlungen stammen von Lenau (<em>Die Albigenser<\/em>, <em>Don Juan<\/em>, <em>Savonarola<\/em>), Immermann (<em>Tulif\u00e4ntchen<\/em> (1830)) und Droste-H\u00fclshoff (<em>Das Hospiz auf dem Gro\u00dfen St. Bernhard<\/em> (1823\/24), <em>Die Schlacht im Loener Bruch<\/em> (1837\/38)).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Roman<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Trotz der Tendenz zu kleinen Formen in der Biedermeierzeit, entstanden auch gr\u00f6\u00dfere epische Dichtungen, die ebenso einflussreich waren. Die von Karl Immermann verfassten Romane <em>Die Epigonien. Familienmemoiren in neun B\u00fcchern<\/em> (1836) und <em>M\u00fcnchhausen. Eine Geschichte in Arabesken<\/em> (1838\/39), M\u00f6rikes <em>Maler Nolten<\/em> (1832) und Stifters <em>Der Nachsommer<\/em> (1857) gelten als die wichtigsten ihres Genres.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Biedermeierliches Drama<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Die drei bedeutendsten Dramatiker des Biedermeier stammen aus \u00d6sterreich: Grillparzer, der in der Tradition des Wiener Burgtheaters stand, und die beiden Volksb\u00fchnenautoren Nestroy und Raimund. Eine melancholische und pessimistische Einstellung zur Welt pr\u00e4gt die Werke aller drei Autoren.<br>Franz Grillparzer erlangte schon fr\u00fch im Gebiet des Dramas gro\u00dfen Ruhm mit seinem Trauerspiel <em>Die Ahnfrau<\/em> (1817). Weitere bekannte St\u00fccke von ihm sind die Kom\u00f6die <em>Weh dem, der l\u00fcgt<\/em> (1838) und das Geschichtsdrama <em>Ein Bruderzwist in Habsburg<\/em> (1848).<br>Johann Nestroy schrieb zahlreiche Volkspossen und Kom\u00f6dien. Seine Kom\u00f6dien tragen oft groteske Z\u00fcge, und \u00fcben so eine verst\u00e4rkte Zeitkritik. Als typisch biedermeierlich gilt die Kom\u00f6die <em>Der Zerrissene<\/em> (1844). Viele St\u00fccke Nestroys tragen Doppelbezeichnungen, wie die am meisten aufgef\u00fchrte Kom\u00f6die <em>Der b\u00f6se Geist Lumpazivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt<\/em> (1832).<br>Ferdinand Raimund f\u00fchrte die Tradition des im 18. Jh. entstandenen Wiener Volkstheaters fort. Das Grundthema seiner St\u00fccke ist sowohl inhaltlich, als auch formal von Zerrissenheit gepr\u00e4gt. Eines seiner bekanntesten Dramen ist <em>Der Alpenk\u00f6nig und der Menschenfeind<\/em> (1828).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Literarische Formen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li><strong>Balladen<\/strong><\/li><li><strong>Novellen<\/strong><\/li><li><strong>Kurzgeschichten<\/strong><\/li><li><strong>Studien\/ Skizzen (bes. Stimmungsbilder)<\/strong><br>Ein Skizze\/ Studie ist ein selbst\u00e4ndiger, jedoch formal und stilistisch bewusst unausgestalteter Prosatext. Diese Erz\u00e4hlform \u00fcberschneidet sich h\u00e4ufig mit anderen, z.B. der Erz\u00e4hlung, der Kurzgeschichte oder dem Bericht.<\/li><li><strong>Verserz\u00e4hlungen<\/strong><\/li><li><strong>Volkslustspiele, wie Possen, Kom\u00f6dien und Zauberst\u00fccke<\/strong><br>Ein Zauberst\u00fcck ist eine Spielvorlage, die \u00fcbernat\u00fcrliche Requisiten und Personal beinhaltet. Man unterscheidet zwischen Zauberspiel (z.B. Raimund: <em>Die gefesselte Phantasie<\/em>), Zauberm\u00e4rchen (z.B. Raimund: <em>Der Verschwender<\/em>), Zauberposse (z.B. Nestroy: <em>Der b\u00f6se Geist Lumpazivagabundus<\/em>; Raimund: <em>Der Barometermacher auf der Zauberinsel<\/em>) und Zauberoper (z.B. Schikaneder: <em>Die Zauberfl\u00f6te<\/em>).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Vertreter<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/infothek\/autorenportraets\/annette-freiin-von-droste-huelshoff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Annette Freiin von Droste-H\u00fclshoff<\/a> (1797-1848)<\/li><li>Jeremias Gotthelf (1797-1854)<\/li><li>Franz Grillparzer (1791-1872)<\/li><li>Karl Leberecht Immermann (1796-1840)<\/li><li>Nikolaus Lenau (1802-1850)<\/li><li>Eduard M\u00f6rike (1804-1875)<\/li><li>Johann Nestroy (1801-1862)<\/li><li>Ferdinand Jakob Raimund (1790-1836)<\/li><li>Adalbert Stifter (1805-1868)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Werke<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Die Ahnfrau (1817) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Sappho (1818) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Die Prinzen von Syrakus (1821) &#8211; Immermann<\/li><li>Das goldene Vlie\u00df (1822) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Trauerspiele (1822) &#8211; Immermann<\/li><li>Gedichte (1822) &#8211; Immermann<\/li><li>Der Barometermacher auf der Zauberinsel (1823) &#8211; Raimund<\/li><li>Der Diamant des Geisterk\u00f6nigs (1824) &#8211; Raimund<\/li><li>K\u00f6nig Ottokars Gl\u00fcck und Ende (1825) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Das M\u00e4dchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Million\u00e4r (1826) &#8211; Raimund<\/li><li>Die gefesselte Phantasie (1826) &#8211; Raimund<\/li><li>Das Kloster bei Sendomir. Nach einer als wahr \u00fcberlieferten Begebenheit (1827) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Das Trauerspiel in Tyrol (1827) &#8211; Immermann<\/li><li>Moisasurs Zauberfluch (1827) &#8211; Raimund<\/li><li>Ein treuer Diener seines Herrn (1828) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Die Verkleidungen (1828) &#8211; Immermann<\/li><li>Der Alpenk\u00f6nig und der Menschenfeind (1828) &#8211; Raimund<\/li><li>Die Schule der Frommen (1829) &#8211; Immermann<\/li><li>Die unheilbringende Zauberkrone (1829) &#8211; Raimund<\/li><li>Gedichte (1830) &#8211; Immermann<\/li><li>Tulif\u00e4ntchen. Ein Heldengedicht in drei Ges\u00e4ngen (1830) &#8211; Immermann<\/li><li>Des Meeres und der Liebe Wellen (1831) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Alexis (1832) &#8211; Immermann<\/li><li>Merlin. Eine Mythe (1832) &#8211; Immermann<\/li><li>Gedichte (1832) &#8211; Lenau<\/li><li>Maler Nolten (1832) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Der b\u00f6se Geist Lumpazivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt (1832) &#8211; Nestroy<\/li><li>Die Familien Zwirn, Knieriem und Leim oder Der Weltuntergangs-Tag (1832) &#8211; Nestroy<\/li><li>Mi\u00df Jenny Harrower (1833) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Der Traum ein Leben (1834) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Lucie Gelmeroth (1834) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Der Verschwender (1834) &#8211; Raimund<\/li><li>Die Epigonen. Familienmemoiren in neun B\u00fcchern (1836) &#8211; Immermann<\/li><li>Faust. Ein Gedicht (1836) &#8211; Lenau<\/li><li>Der Schatz (1836) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Der Bauernspiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf, von ihm selbst beschrieben (1837\/39) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Savonarola. Ein Gedicht (1837) &#8211; Lenau<\/li><li>Das Hospiz auf dem Gro\u00dfen St. Bernhard (1838) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>Des Arztes Verm\u00e4chtnis (1838) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>Die Schlacht im Loener Bruch (1838) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>M\u00fcnchhausen. Eine Geschichte in Arabesken (1838\/39) &#8211; Immermann<\/li><li>Weh dem, der l\u00fcgt! (1838) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Neuere Gedichte (1838) &#8211; Lenau<\/li><li>Dursli der Branntweins\u00e4ufer oder Der heilige Weihnachtsabend (1839) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Der Bauer und sein Sohn (1839) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Memorabilien (1840-1843) &#8211; Immermann<\/li><li>Der Talisman (1840) &#8211; Nestroy<\/li><li>Der Condor (1840) &#8211; Stifter<\/li><li>Das Haidedorf (1840) &#8211; Stifter<\/li><li>Tristan und Isolde (1841) &#8211; Immermann<\/li><li>Heidebilder (1841\/42) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>Die Hand der Jezerte (1841) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Einen Jux will er sich machen (1841) &#8211; Nestroy<\/li><li>Der Hochwald (1841) &#8211; Stifter<\/li><li>Feldblumen (1841) &#8211; Stifter<\/li><li><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/annette+von+droste-h%C3%BClshoff\/die+judenbuche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Judenbuche. Ein Sittengem\u00e4lde aus dem gebirgichten Westfalen<\/a> (1842) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>Die schwarze Spinne (1842) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Die Albigenser. Freie Dichtungen (1842) &#8211; Lenau<\/li><li>Elsi, die seltsame Magd (1843) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Geld und Geist oder Die Vers\u00f6hnung (1843\/44) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Wie Anne B\u00e4bi Jow\u00e4ger haushaltet und wie es ihm mit dem Doktern geht (1843\/44) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Der Spiritus Familiaris des Ro\u00dft\u00e4uschers (1844)<\/li><li>Gedichte (1844) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>Der Zerrissene (1844) &#8211; Nestroy<\/li><li>Das alte Siegel (1844) &#8211; Stifter<\/li><li>Die Narrenburg (1844) &#8211; Stifter<\/li><li>Brigitta (1844) &#8211; Stifter<\/li><li>Der Waldsteig (1845) &#8211; Stifter<\/li><li>Bergkrystall (1845) &#8211; Stifter<\/li><li>Der Hagestolz (1845) &#8211; Stifter<\/li><li>Uli der Knecht. &#8211; Uli der P\u00e4chter. Ein Volksbuch (1846 und 1849) &#8211; Gotthelf<\/li><li>Idylle vom Bodensee (1846) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Fischer Martin und die Glockendiebe (1846) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Der beschriebene T\u00e4nnling (1846) &#8211; Stifter<\/li><li>Der Waldg\u00e4nger (1847) &#8211; Stifter<\/li><li>Der arme Spielmann (1848) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Ein Bruderzwist in Habsburg (1848) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Die Freiheit von Kr\u00e4hwinkel (1848) &#8211; Nestroy<\/li><li>Der arme Wohlt\u00e4ter (1848) &#8211; Stifter<\/li><li>Prokopus (1848) &#8211; Stifter<\/li><li>Granit (1849) &#8211; Stifter<\/li><li>Die Schwestern (1850) &#8211; Stifter<\/li><li>Das geistliche Jahr (p. 1851) &#8211; Droste-H\u00fclshoff<\/li><li>Don Juan. Ein dramatisches Gedicht (1851) &#8211; Lenau<\/li><li>Der Pf\u00f6rtner im Herrenhause (1852) &#8211; Stifter<\/li><li>Selbstbiographie (1853) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Bunte Steine (1853) &#8211; Stifter<\/li><li>Das Stuttgarter Hutzelm\u00e4nnlein (1853) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/moerike-eduard\/mozart-auf-der-reise-nach-prag-GM00183-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mozart auf der Reise nach Prag<\/a> (1855) &#8211; M\u00f6rike<\/li><li>Der Nachsommer (1857) &#8211; Stifter<\/li><li>Esther (1863) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Die Mappe meines Urgro\u00dfvaters (1864) &#8211; Stifter<\/li><li>Nachkommenschaften (1864) &#8211; Stifter<\/li><li>Witiko (1865-67) &#8211; Stifter<\/li><li>Der Ku\u00df von Sentze (1866) &#8211; Stifter<\/li><li>Erz\u00e4hlungen (1869) &#8211; Stifter<\/li><li>Die J\u00fcdin von Toledo (1872) &#8211; Grillparzer<\/li><li>Libussa (1872) &#8211; Grillparzer<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Inhaltliche Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Unpolitische Dichtung<\/li><li>Selbstbescheidung und M\u00e4\u00dfigung, Liebe zum Kleinen<\/li><li>Konservative Vorstellungen<\/li><li>Befriedigt Bed\u00fcrfnis nach Ruhe und privatem Gl\u00fcck<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Hauptvertreter und Werke<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Annette von Droste-H\u00fclshoff (1797-1848): <em><a href=\"https:\/\/lektueren-verstehen.de\/annette+von+droste-h%C3%BClshoff\/die+judenbuche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Judenbuche<\/a><\/em><\/li><li>Adalbert Stifter (1805-1868): <em>Der Nachsommer<\/em><\/li><li>Eduart M\u00f6ricke (1804-1875): <em><a href=\"https:\/\/www.bange-verlag.de\/moerike-eduard\/mozart-auf-der-reise-nach-prag-GM00183-pdf-digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mozart auf der Reise nach Prag<\/a><\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Formale Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"has-black-color has-text-color wp-block-list\"><li>Stimmungsbild<\/li><li>Novelle<\/li><li>Reisebild<\/li><li>Dingsymbol<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Solltest du Fragen zum Thema haben, schreibe sie uns gerne in die Kommentare. Wir werden diese schnellstm\u00f6glich beantworten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Biedermeierdichtung versuchte dem Konflikt zwischen Wirklichkeit und Ideal sowie den politischen Spannungen eine heile poetische Welt mit dem Ziel der Harmonisierung entgegenzusetzen. 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